Neuesten Forschungen zufolge soll es ein Leben außerhalb der Kanzlei geben. Zwar kann kaum ein Steuerberater dies bezeugen, aber die Forscher geben sich an diesem Punkt zuversichtlich. Mario berichtet, was es dort zu entdecken gibt.
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Shownotes
- Das Meeting beginnt mit der Vorstellung der These, dass ein ausgewogenes Leben auf vier Säulen ruht: Beruf, Familie, Freunde und Hobby.
- Es wird die Beobachtung geteilt, dass bei vielen Kanzleiinhabern der Berufsbereich überproportional viel Raum einnimmt (ca. 80 %), während die anderen drei Bereiche sich die restlichen 20 % teilen müssen.
- Dieses Ungleichgewicht wird als Ursache für Stress, Überforderung und letztendlich psychische sowie physische Erkrankungen identifiziert. Der Körper signalisiert durch Symptome, dass eine Änderung notwendig ist.
- Die Lösung liegt nicht ausschließlich in der Optimierung der Kanzleiarbeit, sondern in der bewussten Umverteilung der Aufmerksamkeit auf die vernachlässigten Lebensbereiche.
- Es wird beschrieben, dass Menschen in einem Zustand der Überlastung soziale Aktivitäten oder Hobbys oft nicht mehr als Belohnung, sondern als zusätzliche Belastung empfinden. Wer dies fühlt, sollte dringend handeln.
- Die alleinige Fokussierung auf den Beruf führt zu Abhängigkeiten und macht es schwer, von der Arbeit wegzukommen, da sie die einzige Quelle der Bestätigung ist. Im Gegensatz dazu zieht ein "Hin-zu"-Ziel (z. B. Zeit mit der Familie oder für Hobbys) die Energie proaktiv von der Arbeit ab.
- Als konkrete Methode wird vorgeschlagen, feste Termine für private Aktivitäten zu vereinbaren (z. B. mit Freunden oder dem Partner) und diese konsequent einzuhalten.
- Um bei diesen Terminen mental präsent zu sein, wird die Technik empfohlen, sich eine Übergangszeit zu schaffen: beispielsweise eine Stunde vor dem Treffen die Arbeit beenden und in der verbleibenden Zeit bewusst "herunterzukommen", ohne Handy oder PC.
- Ein Hobby wird als leidenschaftliche Tätigkeit definiert, die keinen Leistungsdruck oder Zwang zu Ergebnissen mit sich bringt.
- Es wird angemerkt, dass körperliche Aktivität in die Säulen Hobby, Freunde oder Familie integriert werden kann (z. B. durch gemeinsamen Sport oder Spaziergänge).
- Ein wichtiger Appell lautet, die eigene Zeitverteilung zu analysieren und bei einem festgestellten Ungleichgewicht sofort zu handeln. Ausreden wie "nur noch dieses Projekt" sind oft Selbsttäuschung.
Getroffene Entscheidungen
- Die Teilnehmer einigen sich darauf, dass ein Ungleichgewicht der vier Lebenssäulen (Beruf, Familie, Freunde, Hobby) zu negativen Konsequenzen führt und aktiv korrigiert werden muss.
- Es wird entschieden, dass körperliche Aktivität kein separates, fünftes Element sein muss, sondern als Teil der Säulen Hobby, Freunde und/oder Familie betrachtet werden kann.
- Es herrscht Einigkeit darüber, dass der beste Zeitpunkt für eine Verhaltensänderung zur Wiederherstellung der Balance "jetzt" ist und nicht aufgeschoben werden sollte.
Aktionspunkte
Aufgaben
| Aufgabe | Verantwortliche Partei | Frist | Anmerkungen |
| Die prozentuale Verteilung der eigenen Zeit auf die vier Säulen (Beruf, Familie, Freunde, Hobby) aufschreiben. | Jeder Zuhörer für sich selbst. | Sofort | Dient der Erkenntnis und als Grundlage für weitere Schritte. Das Schlafen soll nicht mitgezählt werden. |
| Ein festgestelltes Ungleichgewicht analysieren und überlegen, wie es korrigiert werden kann. | Jeder Zuhörer für sich selbst. | Im Anschluss an die Analyse. | Ziel ist es, keine Säule über 60 % Anteil zu haben und eine gesündere Balance anzustreben. |
| Feste Termine für private Aktivitäten (mit Freunden, Familie) vereinbaren und diese konsequent einhalten. | Jeder Zuhörer für sich selbst. | Ab sofort. | Dies dient dazu, die vernachlässigten Lebensbereiche bewusst wieder zu stärken. |
| Bei privaten Terminen bewusst eine "Pufferzone" zur Arbeit einplanen, um mental präsent zu sein. | Jeder Zuhörer für sich selbst. | Bei jedem vereinbarten Termin. | Z.B. eine Stunde vor dem Treffen die Arbeit beenden und das Handy weglegen. |
Fristen
- **Sofort**: Die eigene Zeitverteilung analysieren und aufschreiben.
- **Jetzt**: Den Prozess der Veränderung beginnen, anstatt ihn aufzuschieben.
### Folgeaktionen
- Die Zuhörer sollen sich bewusst machen, dass die intensive Zeit mit Kindern begrenzt ist (Metapher der "15 Sommer") und diese entsprechend priorisieren.
- Die Teilnehmer werden ermutigt, ihre neu geschaffenen Freiräume für Familie, Freunde und Hobbys aktiv zu verteidigen und als wertvollen, unverzichtbaren Teil ihres Lebens zu betrachten.
Besser als Mentor erlaubt: Katzenbasar
Der Katzenbasar ist unbezahlte und unbezahlbare Werbung für Firmen und Produkte für die Steuerszene. Man kann um einen [Auftritt in Mentors Katzenbasar bitten](mailto:winkekatze@steuerkoepfe.de), ihn aber nicht erkaufen. Denn die VIP-ler verkaufen ihr Publikum nicht. Albanerindianerehrenwort! Alle vier Wochen wird der Katzenbasar durch den nächsten ersetzt. Damit man den Katzenbasar nachhören kann, wird er auf steuerkoepfe.de nochmals gesondert veröffentlicht.